Lust auf Frühling?!

Lust auf Frühling – Schmetterlinge treffen auf Vergissmeinnicht (Acryl auf Leinwand, 30×70, 2018)

 

Frühlingstraum

Ich träumte von bunten Blumen,
So wie sie wohl blühen im Mai,
Ich träumte von grünen Wiesen,
Von lustigem Vogelgeschrei.

Und als die Hähne krähten,
Da ward mein Auge wach;
Da war es kalt und finster,
Es schrien die Raben vom Dach.

Doch an den Fensterscheiben
Wer malte die Blätter da?
Ihr lacht wohl über den Träumer,
Der Blumen im Winter sah?

Ich träumte von Lieb um Liebe,
Von einer schönen Maid,
Von Herzen und von Küssen,
Von Wonn und Seligkeit.

Und als die Hähne krähten,
Da ward mein Herze wach;
Nun sitz ich hier alleine
Und denke dem Traume nach.

Die Augen schließ ich wieder,
Noch schlägt das Herz so warm.
Wann grünt ihr Blätter am Fenster?
Wann halt ich dich, Liebchen, im Arm?

 

Wilhelm Müller

 

Nach der Eiseskälte hat es nun auch wieder geschneit… . Dazu kommt diese Grippewelle, die uns auch erwischt hat. Das Bild wie auch das Gedicht spiegeln meine Sehnsucht nach Wärme, Sonne und zarten Blumendüften wieder – hoffentlich kommt er bald, der Frühling!

Liebe Grüße

 

 

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Geglückte Vernissage

Am Sonntag war der lang ersehnte Tag gekommen: Meine erste große Ausstellung im Kurhaus Freiamt wurde mit einer echten Vernissage eröffnet. Es kamen unzählige Verwandte, Freunde und Bekannte, aber auch einige Fremde, die meine Ausstellung unter dem Titel „Hier und da“ interessierte. Die Presse war da und die Kuramtsleiterin hat die Veranstaltung eröffnet. Alles war wirklich gut vorbereitet – die Bilder habe ich mit meinem Mann zusammen am Vortag in einem achtstündigen Kraftakt aufgehängt, geputzt, Schilder angebracht, Preislisten und Kärtchen ausgelegt. Es gab Kuchen und Sekt, für die vielen Kinder Kekse und O-Saft. Alles lief glatt, bis zu dem Moment, als wir mit den Ansprachen beginnen wollten und… und meine Rede nicht mehr auffindbar war!?! Ich habe gekramt, gesucht, habe das Auto durchforstet und wurde nicht fündig. Glücklicherweise habe ich den Text im Vorfeld in Ruhe niedergeschrieben und ein paar Mal geübt, sodass ich es mir zutraute, frei zu sprechen. „Zum Glück haben Sie frei erzählt“, meinte die Kuramtsleiterin im Anschluss, „besser wäre es mit dem Textblatt nicht gegangen“. Alles in allem war dies also ein gelungener Auftakt und es hat mich gefreut, dass die Bilder und die Ausstellungseröffnung so gut angekommen sind. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle Gäste!

Da auch die Presse von der Vernissage berichtete, habe ich einfach die Links zu den beiden Zeitungsartikeln unten aufgeführt. Viel Spaß beim Lesen!

„Wie schön es bei uns ist!“ (veröffentlicht am Mi, 06. September 2017 auf badische-zeitung.de)

„Kontrast zwischen Heimat und Ferne“(Emmendinger Tor vom 06.09.2017, S. 6)

 

Viele liebe Grüße von

 

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