Frohe Weihnachten!

Erster Schnee – Ortsteil Kirchhöf in Biederbach im November (Aquarell, 30×40, 2016)

 

Joseph von Eichendorff

Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus in’s freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schneees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

 

Ich wünsche Euch allen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit im Kreise eurer Familien und Freunde!

Liebe Grüße

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Schifoan, oh, oh, oh, oh…

Letzte Woche war das perfekte Wintersportwetter. In den Höhenlagen des Schwarzwaldes hatte es teilweise über einen Meter Schnee, es war zwar sehr kalt, aber trotzdem sonnig – alles in allem also Spitzenwetter zum Skilaufen. Das haben mein Mann und ich dann auch ausgenutzt und sind zwei Nachmittage in Folge an zwei nahegelegene Skilifte gefahren und haben uns beiden einen Kurzurlaub gegönnt. Auf den oberen beiden Bildern sieht man den Anfahrtsweg zum „Rösslelift“ im Weißenbachtal/Schönwald und unten erkennt man mich am Auslauf der Piste. Eine wirklich traumhaft gelegene, eher leichte Abfahrt, die sich sowohl für Anfänger als auch für Könner eignet.

Skifahren

Natürlich habe ich bei dem herrlichen Wetter ebenso wunderschöne Kinderwagenwanderungen mit meiner Tochter unternommen und dabei einmal die weiße Winterzauberwelt auf unserer Spazierstrecke im Bilde festgehalten.

Weg im Winter

Der krönende Abschluss der letzten Woche war dann aber der lang ersehnte und mehrmals verschobene Skikurs meines Sohnes. Die Leihskier hatten wir bereits vor drei Wochen geholt und dann kamen sie schließlich am Samstag und Sonntag zum Einsatz. Auch wenn die Bretter einen Ticken zu lang sind, hatte der kleine richtig viel Spaß, den kurzen Übungshang herunterzusausen. Einzig das seitliche Hochlaufen war sehr anstrengend (trotz rutschfester Matte), aber das gehört eben zum kleinen Skifahrereinmaleins dazu.

Diesen Montag war es wiederum herrlich draußen und ich habe mir gedacht, dass ich mit meinem Sohnemann nochmal Skifahren üben sollte, zumal totales Tauwetter eingesetzt hat. Also sind wir mitsamt Opa – ein leidenschaftlicher Skifahrer – nochmal an den Berg und haben ein bisschen geübt. Doch natürlich wollte der Kleine auch unbedingt einmal mit dem Schlepplift ganz nach oben, was Opa schließlich möglich gemacht hat. Da unser Sohn aber noch blutiger Anfänger ist, musste ich ihn für die Abfahrt zwischen die Beine nehmen und….  da ist es passiert! Mein Kleiner und ich sind auf einer vereisten Fläche ins Schlittern gekommen und mir hat es die Ski komplett auseinander gezogen – mitsamt meinem linken Knie! Zuerst hatte ich höllische Schmerzen, gefolgt von leichtem Schwindel und Übelkeit. Da ich nicht mehr auftreten konnte, wurden wir mit dem Pistenschlitten zurück ans Auto gebracht und sind mehr oder minder direkt ins Krankenhaus durchgefahren. Dort erhielt ich dann die Diagnose: Gebrochen ist nichts, aber wahrscheinlich sind Bänder im Knie an- oder abgerissen. Nun muss ich noch zum MRT, und hoffe aber, dass es sich lediglich um eine starke Überdehnung handelt und ich nicht operiert werden muss.

Jedenfalls bin ich gerade eher immobil, muss meine Kinder von der Oma betreuen lassen und meinen Vater als Chauffeur benutzen, um zu den Arztterminen zu kommen – vielen lieben Dank euch beiden für die große Hilfe! Jetzt muss ich also abwarten, wie es weitergeht – aber irgendwie schafft man auch solche Situationen zu meistern. Und wer weiß, vielleicht ist es ja halb so schlimm, und auch wenn diese Woche eher schlecht begonnen hat, bleibt mir die letzte Wintersportwoche doch in sehr, sehr guter Erinnerung :-).

Liebe Grüße sendet euch eine an die Couch gebundene

Unterschrift