Lavendelduft

Leider ist der Lavendel bei uns im Garten nun überwiegend verblüht, doch den Duft haben mein Sohn und ich erhalten und auch weitergegeben. Mein Sohn kommt nach den Ferien in die Schule und als individuelles Abschiedsgeschenk für seine Erzieherinnen hatte unser Großer die tolle Idee, Lavendelblüten in Stoffsäckchen zu füllen. Mama hat also genäht und Sohnemann fleißig geerntet und aufgefüllt. Die Erzieherinnen haben sich sehr darüber gefreut und wir konnten das Team in ihren wohlverdienten Urlaub mit erholsamem, beruhigenden Lavendelduft und einer kleinen Erinnerung an den Schulanfänger (der wirklich unheimlich gerne in den Kindergarten gegangen ist!) entlassen.

Liebe Grüße

 

Puppenmama

Unsere kleine Tochter ist nun 1 1/2 Jahre alt und schon eine richtige Puppenmama: Die Puppe wird gefüttert, ihr wird „vorgelesen“ (also ein Buch verkehrt herum hingehalten und eine lustige Lautfolge dahergeplappert 🙂 ) und sie wird gewickelt; ab und zu landet sie zugegebener Maßen auch in irgendeiner Ecke und fristet für ein paar Tage ein einsames Dasein. Da sich aber unsere Süße doch in sehr regelmäßigen Abständen um ihr Baby kümmert und oft mit ihrer „Mama“ im Bettchen schläft (woher Puppa das nur hat…;-)) musste ein Schlafsäckchen her. Nicht dass sich das Kleine freistrampelt und bei den eher kühlen Temperaturen nachts friert! Eine sehr einfache Anleitung für den Minischlafsack findet ihr unter http://www.heikeleien.de/anleitung-f%C3%BCr-einen-puppenschlafsack/ . Ich habe als Innenstoff einen alten, aber nicht mehr getragenen dünnen Fleecepulli genommen, man kann aber auch Jersey oder Frottee nehmen.

Puppenschlafsack

Nun hat also auch die Babypuppe ein warmes Säcklein und unser Mäuschen hat Spaß daran, die Puppe reinzustecken und schnell wieder rauszuholen – sonst könnte Mama ja auf den Gedanken kommen, dass Kind und Puppe müde sind und beide ins Bett verfrachten… . Dann doch lieber nochmal eine Runde füttern, wickeln und spazieren gehen :-).

Ein schönes Wochenende wünscht Euch

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Jahreswechsel

Viel Zeit ist vergangen, seit ich das letzte Mal auf meinem Blog aktiv war. Doch nun habe ich das Gefühl, dass wieder etwas Routine in den Alltag kommt, nach sehr ausgefüllten Fest- und Feiertagen. Weihnachten und auch die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr vergingen wie im Fluge, vor allem, wenn der Kindergarten geschlossen ist und man mit zwei Kindern zuhause die Zeit verbringt oder gemeinsame Ausflüge macht. Zudem ist die Einlösung eines guten Vorsatzes für das neue Jahr bereits in vollem Gange (auch wenn das Vorhaben bereits seit Ende des letzten Jahres läuft): Endlich einmal wieder Freunde besuchen gehen, gemütlich zusammensitzen und sich in netter Runde unterhalten. Dementsprechend waren wir in den letzten zwei Wochen viel unterwegs und haben unzählige Verwandte und Freunde getroffen. Für diesen Zweck habe ich mich dann schließlich auch ein paar Mal an die Nähmaschine gesetzt und kleine Mitbringsel genäht, darunter praktische Schlüsselanhänger und Mäppchen für die Kinder. Dann konnte ich auch einmal anfangen, die neu erstandenen Stoffe von der Kreativmesse im November zu verarbeiten und habe mir selbst einen Schlauchschal und für unser Mäuschen einen einfachen Loop genäht. Die Vögel erinnern zwar schon ein bisschen an Frühling, aber ich finde den Stoff so süß, dass ich einfach nicht wiederstehen konnte, ihn schon jetzt im Winter einzusetzen. Soviel über meine kleinen Nähprojekte, die über den Jahreswechsel entstanden sind.

Ein glückliches neues Jahr wünscht euch

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Januar 2016

Schön und praktisch

Langsam, aber sicher wird es kühler und die Kleinen können wieder Halstücher vertragen. Doch nicht nur bei Kälte ist ein Tüchlein geschickt, sondern auch beim Naschen und Zähnchen kriegen, sozusagen als Auffangbecken für überlaufende Flüssigkeiten (die Mamas unter euch wissen, wovon ich spreche ;-)). Und da bei uns im Freundes- und Bekanntenkreis der Babyboom konstant anhält, habe ich gleich mehrere dieser bunten Halstücher genäht. Die Nähanleitung findet ihr übrigens unter http://www.mathila.de/blog/diy-babyhalstuch/.

Liebe Grüße

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Halstücher

 

Rund(es) um Halloween herum

Halloween ist zwar schon wieder Vergangenheit, trotzdem wollte ich euch meine allerersten selbst ausgehöhlten Kürbisse nicht vorenthalten. Außerdem ist rund um das Halloweenwochende herum auch sonst noch recht viel Dekoratives entstanden, das ich euch in einer kleinen Collage zeigen möchte. Darunter ganz viel Drahtwickelkunst (was richtig süchtig macht ;-)), unter anderem für das Grab meiner Oma und für eine Freundin, eine neue Hose mit Mütze für unsere Süße sowie eine leckere Halloween-Kürbissuppe. Mal schauen, ob ich zum Ende dieser Woche hin auch so viel „geschafft“ kriege… :-).

Viele liebe Grüße

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Halloween

Viel Glück!

Letzte Woche habe ich an einem Abend zu später Stunde noch ein paar Glückskekse genäht. Hintergrund: Wir waren auf dem 40. Geburtstag einer Bekannten eingeladen und da hat mir noch die Geldgeschenkverpackung gefehlt. Hinein kamen natürlich die Moneten, aber auch ein paar nette Wünsche für die Zukunft. Na dann, viel Glück!

Glückskekse1 Glückskekse3Glückskekse2

Wer Lust zum Nachnähen hat, hier gibt es die Anleitung: http://gutschigutschi.blogspot.de/2011/01/gluck-fur-alle.html

Liebe Grüße von

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Nähwerkstatt II

Am Donnerstag wurde in der „Nähwerkstatt“ fleißig gearbeitet. Vormittags kamen vier Mädchen zu mir nachhause und nachmittags noch einmal eine Gruppe mit fünf Kindern. Zunächst habe ich, nach der obligatorischen kurzen Vorstellungsrunde, erklärt, was wir gemeinsam nähen werden, wie die „Nähwerkstatt“ (also die Materialverteilung in unserem Wohnzimmer) eingerichtet ist und welche Regeln man beachten sollte. Es gab im Raum eine Materialecke mit den verschiedenen Stoffen und dem Couchtisch, auf dem die „Werkzeuge“, wie Scheren, Maßband usw. lagen; dann stand ein Arbeitsstisch in der Mitte des Zimmers, auf dem geschnitten und geklebt werden durfte und schließlich gab es noch den Nähtisch mit den Nähmaschinen. Die Kinder sollten darauf achten, dass immer alles wieder an ihren angestammten Platz zurück kommt, was soweit auch gut geklappt hat. Nach diesen Erläuterungen ging es dann mit dem Probenähen los: Die Mädels durften zunächst einmal Stoffreste zusammenstecken, eine Linie anzeichnen und dann mit der Nähmaschine entlang der Linie nähen. Das war für einige schon sehr aufregend, weil manche noch nie davor eine Nähmaschine bedient hatten! Schließlich kamen aber alle irgendwie zurecht und wie immer gab es wahre Naturtalente! Jedenfalls konnte ich in dieser Phase auch ein bisschen die Technik an den Maschinen und ein paar Fachbegriffe (bspw. Oberfaden, Unterfaden, Geradstich usw.) einführen – was ja irgendwie zum Nähen dazugehört und auch zum didaktischen Anspruch an mich selber ;-). Außerdem lernten die Mädchen so, dass man die Stoffe meist rechts auf rechts legt und von links zusammennäht. Etwas schwieriger als die gerade Linie war dann allerdings der Halbkreis. Ein paar Mädels ist dieser auf Anhieb geglückt, ein paar anderen fiel das Drehen des Stoffes eher schwer – aber was soll’s, letztlich haben alle das Probenähen bestanden und durften sich dann ihr Nähprojekt aussuchen…. .

… Doch welches war nun das beliebtest? Noch einmal zur Erinnerung: Zur Wahl standen ein praktisches Stiftemäppchen, mit coolen beschichteten Innenstoffen, eine süße Eule, ein niedlicher Elefant oder ein witziges Monster. Und das Rennen machte ….. Trommelwirbel….. Die Eule! Ich habe im Vorfeld ja eher auf das Mäppchen getippt (entsprechend viel Stoff habe ich übrig und kann nun Mäppchen, Taschen oder Geldbeutel in allen Varianten nähen), aber schließlich haben sich fünf Kinder für die Eule entschieden, drei für das Mäppchen und ein Mädchen für das Monster. Ich habe natürlich ein bisschen nachgehakt, und gefragt, warum sich so wenige für das Mäppchen entschieden haben. Die Antwort lautete immer: „Ich habe schon so viele zuhause, das brauche ich einfach nicht.“ Die Eule schien dafür umso mehr gebraucht zu werden :-).

Hatte also jedes Kind sein Projekt und den entsprechenden Stoff ausgesucht, wurde es, nach einer kurzen Knabber- und Trinkpause, richtig Ernst. Mit großem Ehrgeiz haben die Mädchen fleißig genäht, manche Nähte wurden wieder aufgetrennt und neu zusammengenäht, doch keines der Kinder hat die Lust verloren und schließlich hielten alle ein fertiges Nähstück in ihren Händen und strahlten stolz und glücklich als sie von ihren Eltern abgeholt wurden. Und nicht nur den Kindern hat es Spaß gemacht, auch ich war am Ende des Tages sehr zufrieden. Auf Wunsch einiger Mädchen und Mamas werde ich nächstes Jahr sicherlich wieder die „Nähwerkstatt“ anbieten – mal schauen, was dann genäht wird… .

Mein Fazit: Auch wenn es einiger Planung und Organisation im Vorfeld bedarf, hat die „Nähwerkstatt“ mir und auch den Kindern große Freude gemacht. Und so behält der französische Schriftsteller André Gide recht, wenn er sagt: „Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich.“

Nähmaschinen

Der Nähtisch mit drei, zeitweise auch mit vier Nähmaschinen. Meine neue W6 war natürlich die beliebteste (die näht quasi von alleine ;-)).

Produkte

Drei fertige Eulen und ein Monster hatten sich zum Abschlussfoto auf dem Sofa versammelt. Sehen doch richtig süß aus, oder?