Wallfahrt

Wallfahrt – Wallfahrtskirche unserer lieben Frau vom Hörnleberg (Bleistift, A4, 2017)

 

Wenn‘ s mal schnell gehen muss…

… dann versuche ich mich zwischendurch an Bleistiftzeichnungen. Hier ein Novum, nämlich ein mit Bleistift gezeichnetes Gebäude. Diese herrliche Wallfahrtskirche steht auf dem Hörnleberg im Oberen Elztal. Man sieht sie aus verschiedenen Tälern in verschiedenen Gemeinden. Der Hörnleberg ist mitsamt seiner Kirche eine Art Orientierungspunkt, da er mit rund 905 m die übrigen, umliegenden Berge überragt. Dazu kommt sein Stellenwert als Wallfahrtsort, der ein Magnet für die Einheimischen, aber auch für Pilger aus der gesamten Region darstellt. Nebenbei ist er aber auch ein wundervolles Ziel für Wanderer oder Mountenbiker – der Blick von oben ins Elztal ist nämlich atemberaubend.

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Eleganz

Eleganz – Schwalbenschwanz auf Sommerflieder (Acryl auf Leinwand, 60×80, 2017)

 

Wilhelm Busch

Der Ruhm

Der Ruhm wie alle Schwindelware,
Hält selten über tausend Jahre.
Zumeist vergeht schon etwas eh’r
Die Haltbarkeit und die Kulör.

Ein Schmetterling voll Eleganz,
Genannt der Ritter Schwalbenschwanz,
Ein Exemplar von erster Güte,
Begrüßte jede Doldenblüte
Und holte hier und holte da
Sich Nektar und Ambrosia.

Mitunter macht er sich auch breit
In seiner ganzen Herrlichkeit
Und zeigt den Leuten seine Orden
Und ist mit Recht berühmt geworden.

Die jungen Mädchen fanden dies
Entzückend, goldig, reizend, süß.

Vergeblich schwenkten ihre Mützen
Die Knaben, um ihn zu besitzen.

Sogar der Spatz hat zugeschnappt
Und hätt‘ ihn um ein Haar gehabt.

Jetzt aber naht sich ein Student,
Der seine Winkelzüge kennt.

In einem Netz mit engen Maschen
Tät er den Flüchtigen erhaschen,
Und da derselbe ohne Tadel,
Spießt er ihn auf die heiße Nadel.

So kam er unter Glas und Rahmen
Mit Datum, Jahreszahl und Namen
Und bleibt berühmt und unvergessen,
Bis ihn zuletzt die Motten fressen.

Man möchte weinen, wenn man sieht,
Daß dies das Ende von dem Lied.

 

Quelle: http://www.wilhelm-busch-seiten.de/gedichte/letzt88.html

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Hase, Huhn und Kressemann

Nach vielen „künstlerischen“ Beiträgen, habe ich seit langer Zeit wieder ein bisschen was aus unserem Familienleben für euch:

In den letzten, schon fast frühsommerlichen Tagen haben sich die Kinder und ich viel im Garten aufgehalten, Sonne getankt und uns an den Blumen gefreut, die nun alle blühen. Mein Sohn hat vor dem Spielhaus inzwischen zwei kleine Hochbeete mit seinem Papa angelegt. Dies ist wirklich eine tolle Sache, da unser Großer sich nun um die Keimlinge in den Beeten kümmern muss und dadurch Verantwortung übernimmt. Dann haben meine Kinder und ich auch mit Begeisterung Kressemännchen gebastelt, die zwischenzeitlich eine richtig tolle Sturmfrisur haben. Ein bisschen zusätzliche „Osterdeko“ ist auch noch entstanden: Neben den bemalten Eiern, die die Kinder aus der Kita mitgebracht haben, haben mein Sohn und ich osterliche Bügelperlenbilder kreiert und mit meiner Tochter habe ich ein Kaffeefilterhuhn gebastelt. Nun kann Ostern also kommen – einzig das Eierfärben steht noch aus :-).

Ich wünsche euch allen schöne, erholsame Osterfeiertage!

Liebe Grüße

 

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Aufbruch

Aufbruch – Admiral im Wald bei St. Roman (Acryl auf Leinwand, 40×40, 2017)

 

Ludwig Uhland

Frühlingsglaube

Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste, Tal:
Nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden.

(Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/buch/ludwig-uhland-gedichte-5084/41)

Winter ade!

Winter ade – Rägemolli mit Teppichklopfer (Bleistift, 30×40, 2017)

 

Gestern Abend hat es mich noch einmal gepackt. Ich musste unbedingt wieder einen Schuttig in Bleistift aufs Papier bringen, obwohl schon bald Ostern ist. Heraus kam dieser Rägemolli mit Teppichklopfer in der Hand, den Blick nach oben in Richtung eines Fensters auf der Umzugsstrecke gewandt. Vielleicht sieht er dort auch den ersten Schmetterling an ihm vorbeiflattern? Dann hätte es ja mit dem Winteraustreiben geklappt! Also – Winter ade, dem Frühling steht nichts mehr im Wege.

 

Neues Design – neues Bild

Nun besteht dieser Blog seit fast zwei Jahren und irgendwie hatte ich das Gefühl, er müsste sich optisch ein bisschen verändern. Das Verspielte gefiel mir nicht mehr und daher habe ich mich für ein etwas klareres und moderneres Design entschieden. Mal schauen, vielleicht werde ich nach und nach auch die Darstellung der einzelnen Seiten verändern und etwas Frühjahrsputz machen.

Anbei auch noch ein neues Bild – mal wieder eine Sylterinnerung. Das Foto ist ursprünglich blasser, doch ich hatte Lust auf Farbe und versucht, eine frühsommerliche Stimmung zu erzeugen (wobei die Farben beim Original heller und auch etwas freundlicher sind). Ich schaue dieses Aquarell gerade sehr gerne an und träume mich dabei in den hohen Norden…

 

sylt-list
Sommerbrise – bei List auf Sylt (Aquarell, 30×40, 2017)

Liebe Grüße

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