Durchatmen

Durchatmen – Blick von der Kirchhöf in Richtung Schlegelsberg, Biederbach (Aquarell, 56×20, 2017)

 

(I) Atmen, du unsichtbares Gedicht!

Atmen, du unsichtbares Gedicht!
Immerfort um das eigne
Sein rein eingetauschter Weltraum. Gegengewicht,
in dem ich mich rhythmisch ereigne.

Einzige Welle, deren
allmähliches Meer ich bin;
sparsamstes du von allen möglichen Meeren, –
Raumgewinn.

Wieviele von diesen Stellen der Räume waren schon
innen in mir. Manche Winde
sind wie mein Sohn.

Erkennst du mich, Luft, du, voll noch einst meiniger Orte?
Du, einmal glatte Rinde,
Rundung und Blatt meiner Worte.

Rainer Maria Rilke  (1875-1926)

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Geglückte Vernissage

Am Sonntag war der lang ersehnte Tag gekommen: Meine erste große Ausstellung im Kurhaus Freiamt wurde mit einer echten Vernissage eröffnet. Es kamen unzählige Verwandte, Freunde und Bekannte, aber auch einige Fremde, die meine Ausstellung unter dem Titel „Hier und da“ interessierte. Die Presse war da und die Kuramtsleiterin hat die Veranstaltung eröffnet. Alles war wirklich gut vorbereitet – die Bilder habe ich mit meinem Mann zusammen am Vortag in einem achtstündigen Kraftakt aufgehängt, geputzt, Schilder angebracht, Preislisten und Kärtchen ausgelegt. Es gab Kuchen und Sekt, für die vielen Kinder Kekse und O-Saft. Alles lief glatt, bis zu dem Moment, als wir mit den Ansprachen beginnen wollten und… und meine Rede nicht mehr auffindbar war!?! Ich habe gekramt, gesucht, habe das Auto durchforstet und wurde nicht fündig. Glücklicherweise habe ich den Text im Vorfeld in Ruhe niedergeschrieben und ein paar Mal geübt, sodass ich es mir zutraute, frei zu sprechen. „Zum Glück haben Sie frei erzählt“, meinte die Kuramtsleiterin im Anschluss, „besser wäre es mit dem Textblatt nicht gegangen“. Alles in allem war dies also ein gelungener Auftakt und es hat mich gefreut, dass die Bilder und die Ausstellungseröffnung so gut angekommen sind. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle Gäste!

Da auch die Presse von der Vernissage berichtete, habe ich einfach die Links zu den beiden Zeitungsartikeln unten aufgeführt. Viel Spaß beim Lesen!

„Wie schön es bei uns ist!“ (veröffentlicht am Mi, 06. September 2017 auf badische-zeitung.de)

„Kontrast zwischen Heimat und Ferne“(Emmendinger Tor vom 06.09.2017, S. 6)

 

Viele liebe Grüße von

 

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Wallfahrt

Wallfahrt – Wallfahrtskirche unserer lieben Frau vom Hörnleberg (Bleistift, A4, 2017)

 

Wenn‘ s mal schnell gehen muss…

… dann versuche ich mich zwischendurch an Bleistiftzeichnungen. Hier ein Novum, nämlich ein mit Bleistift gezeichnetes Gebäude. Diese herrliche Wallfahrtskirche steht auf dem Hörnleberg im Oberen Elztal. Man sieht sie aus verschiedenen Tälern in verschiedenen Gemeinden. Der Hörnleberg ist mitsamt seiner Kirche eine Art Orientierungspunkt, da er mit rund 905 m die übrigen, umliegenden Berge überragt. Dazu kommt sein Stellenwert als Wallfahrtsort, der ein Magnet für die Einheimischen, aber auch für Pilger aus der gesamten Region darstellt. Nebenbei ist er aber auch ein wundervolles Ziel für Wanderer oder Mountenbiker – der Blick von oben ins Elztal ist nämlich atemberaubend.

Hier bei uns – Ausstellung

Ein bisschen aufgeregt bin ich langsam schon… Am 25. September habe ich meine erste kleine Ausstellung :-). Als ich Anfang des Jahres so lange an die Couch gefesselt war (zur Erinnerung: Ich hatte einen Skiunfall mit Knieverletzung), reifte immer stärker der Gedanke, einmal ein paar meiner Bilder im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit zu zeigen. Einerseits war ich selbst skeptisch, ob mein kleines Talent reicht, um sie zu präsentieren; andererseits habe ich schon von einigen Bekannten die Ressonanz bekommen, ich könne ja wirklich eine Ausstellung machen, mit den vielen ansprechenden Bildern, die bei uns im Haus hängen. Nun hat sich eine wunderbare Gelegenheit ergeben im Rahmen der Biederbach Aktiv Wander-und Biketage, meine „Heimatserie“ in der eigenen Gemeinde zu zeigen, ohne ein großes Spektakel daraus zu machen ;-).

Hier bei uns - Ausstellung

Natürlich habe ich mich jetzt schon länger mit der geplanten Ausstellung auseinandergesetzt, d.h. Bilder ausgesucht, rahmen lassen, Aufhängemöglichkeiten organisiert, Visitenkarten erstellt eine neue Website und das Plakat gestaltet. Sprich: von wenig Aufwand kann man sicherlicher nicht sprechen, aber für das erste ist der Rahmen bzw. die Rahmenveranstaltung – ein kulinarischer Hock als Abschluss der örtlichen Wandertage – doch sehr geeignet. Nun bin ich gespannt, ob und wie viele meine Bilder anschauen werden und wie die Reaktionen darauf sind. Ein Anfang ist jedenfalls gemacht; ich bin über meinen Schatten gesprungen, habe allen Mut zusammengenommen und den Stein ins Rollen gebracht… . Drückt mir also die Daumen, dass es was wird am 25.09.. Und wer gerade in der Nähe ist und Lust hat, meine Bilder mal im Original zu sehen, ist recht herzlich eingeladen, vorbeizukommen. Ich freue mich!

 

Liebe Grüße

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