Pfauenauge

Leuchtender Herbst – Pfauenauge auf Chrysanthemen (Acryl auf Leinwand, 30×30, 2017)

 

Hier das dritte Bild in meinen Sommerferien, das zugegebenermaßen schon letzte Woche, noch vor der ersten Ausstellung in Biederbach entstand. Erst habe ich gedacht, dass die Farbenpracht des Pfauenauges auf dem Aprikot der Chrysanthemenblüten gar nicht so recht zur Geltung kommt. Doch irgendwie ergänzen sich Schmetterling und Blumen doch ganz gut.

Dieses Bild war das jüngste auf der Ausstellung am letzten Wochenende, von der ich euch ganz kurz berichten möchte: Wie schon im letzten Jahr habe ich mich wieder für die „Bauzaunvariante“ entschieden und diese mit weißen Tüchern als Hintergrund abgehängt. Rund fünf Stunden war ich letzten Freitag mit dem Aufbau beschäftigt, bei dem mich mein Mann tatkräftig unterstützt hat (vielen Dank, mein Schatz!). Über drei Festtage hinweg kamen dann immer wieder Besucher und haben die Bilder meiner Kollegen/innen sowie meine Werke auf sich wirken lassen. Das Schöne an dieser Ausstellung war, dass ganz unterschiedliche Stile für jeden Geschmack dabei waren: So habe ich viele Bilder aus der Heimat und Tierporträts sowie Bleistiftzeichnungen gezeigt, Robert Klausmann vor allem Landschaften aus Norddeutschland und Susanne Burger stellte einige ihrer riesigen und beeindruckenden Bühnenbilder sowie abstrakte Leinwandmalereien aus. Diese Mischung hat schließlich ein breites Publikum angezogen und das oft traditionelle, fröhliche Fest insofern bereichert, da man in der Halle etwas Abstand zur Musik und den vielen Menschen bekommen und ein bisschen Ruhe finden konnte.

Am Sonntagnachmittag habe ich dann recht spontan noch umsonst Kinderschminken angeboten, was von den jungen Festbesuchern gerne angenommen wurde. Insgesamt war die Ressonanz zu meinen Bildern sehr positiv; viele wussten nicht, dass ich male und waren daher überrascht, dass ich inzwischen doch so viele Exponate ausstellen kann. Natürlich habe ich dann auch Werbung für die kommende Ausstellung im Kurhaus in Freiamt gemacht. Doch bevor es dort in die heiße Phase geht, werden mein Mann, meine Kinder und ich erst einmal in den Urlaub fahren. Auf diese Auszeit freuen wir uns nun wirklich sehr ;-).

Ganz liebe Grüße

Ausstellungssommer

Nicht mehr lange und für mich beginnt der „Ausstellungssommer“: Ich werde sowohl im August als auch im September jeweils eine Ausstellung bestreiten. Alle Leser sind natürlich ganz herzlich eingeladen, meine Ausstellungen zu besuchen! Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr Zeit finden würdet, zu kommen. Hier nun die Eckdaten:

12.08.-14.08.2017:

Dorffest Biederbach – Gemeinschaftsausstellung des KreativKreises Biederbach in der Schwarzwaldhalle in Biederbach, Eintritt ist frei. Ausgestellt werden ausgewählte Aquarelle, Acrylbilder und Bleistiftzeichnungen (Manuela Weber), Aquarelle (Robert Klausmann) sowie großformatige Leinwandmalereien und Bühnenbilder (Susanne Burger).

03.09.-29.09.2017:

Ausstellung „Hier und da – Impressionen aus der Heimat und der Ferne“ im Kurhaus Freiamt. Die Vernissage mit kleinem Umtrunk findet am 03.09.2017 um 15 Uhr statt. Auch dazu möchte ich euch herzlich einladen.

Natürlich bin ich schon ziemlich aufgeregt und es kommt die nächsten Woche noch einige Arbeit im organisatorischen Bereich auf mich zu – drückt mir die Daumen, dass beide Ausstellungen gelingen ;-). Bis bald!

Eure

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S goht d’gege

s-goht-degege-schuttig-baer
S‘ goht d’gege – Kleiner Schuttig an der Kinderfasnet (Bleistiftzeichnung, ca. 21×30, 2017)

 

In Elzach nahe Freiburg beginnt morgen die sogenannte „Kinderfasnet“: Zwei Wochen vor dem Fasnachtssonntag dürfen die Kinder als Schuttig und Rägemolli durchs „Städtle“ ziehen und mit „Saublodere“ und „Schere“ den wilden Mann geben. Unter anderem wird dabei folgender Spruch von den „Schuttigfoppern“ (Kinder, die nicht als Schuttig verkleidet sind) den Schuttig zugerufen, um sie zu ärgern:

„Schudreck, Schudreck volle Rueß, het e‘ Hompfele Dreck om Fueß„!

Für die Kinder im Oberen Elztal ist die Kinderfasnet eine wunderbare Zeit, da sie sich bereits jetzt schon verkleiden dürfen und viel Zeit draußen an der frischen Luft verbringen. Der Höhepunkt für die Erwachsenen ist jedoch der „Fasnetsundig“ (Fasnachtssonntag), da dort die beiden größten Schuttigumzüge stattfinden. Sowohl nachmittags bewegen sich die wilden Narren von mehreren Musikkapellen begleitet durch die Straßen der Kleinstadt als auch abends – hier jedoch mit Fackeln in der Hand -, was die unheimlichen Gestalten und das Treiben noch mystischer erscheinen lässt. Vorneweg springt immer der schwarze Teufelschuttig, der die roten Mannen und die Rägemollis anführt, und der vor allem von den Kindern gefürchtet, aber wegen seiner Wildheit auch geliebt wird.

Um einen weiteren Eindruck von dieser traditionellen Fasnet zu bekommen, werde ich euch demnächst noch ein paar Schuttigbilder mehr zeigen. In diesem Sinne wünsche ich euch schonmal eine glückselige Fasnet!

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Glücklich!

Endlich finde ich ein paar Minuten Zeit, über meine erste kleine Ausstellung zu schreiben. Was soll ich sagen… ich bin wirklich sehr glücklich, dass am letzten Sonntag alles so glatt über die Bühne ging. Ab 14 Uhr kamen regelmäßig Besucher, vor allem Wanderer, aber auch andere Interessierte, ins Foyer, um sich meine Bilder anzuschauen und ich kam aus dem Reden gar nicht mehr raus. Das Interesse war wirklich sehr groß, viele waren erstaunt, dass ich künstlerisch tätig bin und manch einer hat sich sogar nach Preisen erkundigt. Natürlich war ich aufgeregt und am Abend müde, aber auch froh, dass diese erste Ausstellung so gut ankam. Nun bin ich gespannt, ob sich der eine oder die andere nochmal wegen eines Bildes melden oder vielleicht auch kleinere Aufträge ins Haus flattern. Die ausgelegten Flyer wurden jedenfalls fast alle mitgenommen und einige Visitenkarten wechselten ihren Besitzer.

ausstellung-hier-bei-uns-2016

An dieser Stelle möchte ich vor allem meinem Mann danken, der mich bei der Organisation und dem Aufbau unterstützt hat. Danke, mein Schatz! Ebenso hat mein Vater mitangepackt und meine Mutter hat sich das letzte Wochenende um die Kinderbetreuung gekümmert. Auch euch: vielen herzlichen Dank! Schließlich auch vielen Dank an alle, die für mich und dieses Thema immer wieder ein offenes Ohr hatten – ich hoffe, ich kann mich einmal bei euch revanchieren ;-).

Jetzt gilt es, in die Zukunft zu blicken, denn es zeichnet sich schon die nächste, dieses Mal größere Ausstellung am Horizont ab. Doch zum Glück geht dies noch eine ganze Weile und ich hoffe, dass noch viele schöne Motive dazukommen; vor allem wünsche ich mir, dass ich bald wieder Zeit finde, daraufhin zu arbeiten. Denn seit rund drei Wochen bin ich wieder im Berufsleben. Alle berufstätigen Mamas wissen ja, dass es nicht ganz einfach ist, Kinder, Haushalt, Beruf und ein so zeitintensives Hobby miteinander zu vereinbaren. Aber mit einem Ziel vor Augen, geht es sicherlich leichter.

Viele spätsommerliche Grüße sendet euch

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