Traumfänger

Auch in diesem Jahr beteilige ich mich wieder an der Ferienspielaktion der Gemeinde Biederbach. Dieses Mal werde ich u.a. Traumfänger im Rahmen eines Indianernachmittags im Kindergarten basteln. Grundsätzlich braucht man auch nicht viel Material dafür: Ich habe einfach Weideruten aus dem Garten zu Kreisen gebunden und dann mit Wolle umwickelt. Das „Fangnetz“ in der Mitte kann  man aus Wolle oder – wie beim größeren Traumfänger zu sehen – aus Schnur (hier ist es Wurstgarn) sternenförmig anlegen. Die Holzperlen aufzufädeln war jedoch nicht ganz einfach, da sowohl Wolle als auch Schnur gerne in der Perle stecken blieben. Da muss ich den Kindern sicherlich helfen. Ganz einfach wird es für die Kinder grundsätzlich nicht werden, ihren Traumfänger selber zu basteln. Ein paar Vorarbeiten werde ich daher noch leisten müssen. Ich hoffe aber, dass der Traumfänger schließlich die bösen Träume der Kinder einfängt und nur die guten durchdringen lässt.

Bis bald!

 

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Lavendelduft

Leider ist der Lavendel bei uns im Garten nun überwiegend verblüht, doch den Duft haben mein Sohn und ich erhalten und auch weitergegeben. Mein Sohn kommt nach den Ferien in die Schule und als individuelles Abschiedsgeschenk für seine Erzieherinnen hatte unser Großer die tolle Idee, Lavendelblüten in Stoffsäckchen zu füllen. Mama hat also genäht und Sohnemann fleißig geerntet und aufgefüllt. Die Erzieherinnen haben sich sehr darüber gefreut und wir konnten das Team in ihren wohlverdienten Urlaub mit erholsamem, beruhigenden Lavendelduft und einer kleinen Erinnerung an den Schulanfänger (der wirklich unheimlich gerne in den Kindergarten gegangen ist!) entlassen.

Liebe Grüße

 

Tooooor!

Der sechste Geburtstag meines Sohnes stand ganz im Zeichen des Fußballs. Die Kindergeburtstagsfeier musste dieses Jahr eine Fußballparty sein. Ich stand diesem Motto mit gemischten Gefühlen gegenüber: Da ich kein großer Fußballfan bin, konnte ich dem Thema inhaltlich nicht so viel abgewinnen; andererseits gibt es unzählige Dekosachen, Mitgebsel und Spiele dazu, sodass die Vorbereitungen nicht allzu schwer waren. Dann hatte das Geburtstagskind aber auch ganz genaue Vorstellungen, wie der Geburtstag ablaufen sollte. Dazu gehörte natürlich Fußballspielen und „Torkrokodil“, dann Pokale basteln und Kickerkasten spielen. Bei den Pokalen gab es schon in der Testphase Schwierigkeiten, da diese Goldfolie beim Aufkleben immer verrutschte und vor allem für die Kinder schwer zu händeln ist. Aber leider gab es für meinen Sohn keine Alternative, also wurden auch Pokale gebastelt. Die Pokale füllten die Kinder zum Schluss mit den Mitgebseln aus der Schatzkiste, sodass sie die goldenen Becher auch eine sinnvolle Funktion hatten. Mein Fazit zum 6. Kindergeburtstag: Das Motto war schließlich ganz dankbar, da man viele verschiedene Aktivitäten anbieten kann und somit die Meute in Schach hält, denn Leerlauf geht  in diesem Alter gar nicht – es sei denn, man möchte im Anschluss ohnehin seine Wohnung renovieren ;-). Wie jedes Jahr kam die Schatzsuche in Form einer Schnitzeljagd am besten an, gefolgt vom Kickerturnier mit einer Urkunde für jedes Kind. Alles in allem war es wieder ein schöner Kindergeburtstag, auch wenn man wegen schlechten Wetters wieder nur kurz nach draußen konnte und abermals nicht auf den Spielplatz, wie schon letztes Jahr geplant. Nun ist wieder ein Jahr Pause – ich bin bereits gespannt, welche Pläne dann verwirklicht werden müssen.

Viele Grüße

Leider habe ich kein Foto von den Einladungen gemacht. Die übrige, teils auch sehr kurzzeitig angefertigte (improvisierte) Deko, wie bspw. der Fensterschmuck und die Wimpelkette, seht ihr auf den Fotos oben.

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Hase, Huhn und Kressemann

Nach vielen „künstlerischen“ Beiträgen, habe ich seit langer Zeit wieder ein bisschen was aus unserem Familienleben für euch:

In den letzten, schon fast frühsommerlichen Tagen haben sich die Kinder und ich viel im Garten aufgehalten, Sonne getankt und uns an den Blumen gefreut, die nun alle blühen. Mein Sohn hat vor dem Spielhaus inzwischen zwei kleine Hochbeete mit seinem Papa angelegt. Dies ist wirklich eine tolle Sache, da unser Großer sich nun um die Keimlinge in den Beeten kümmern muss und dadurch Verantwortung übernimmt. Dann haben meine Kinder und ich auch mit Begeisterung Kressemännchen gebastelt, die zwischenzeitlich eine richtig tolle Sturmfrisur haben. Ein bisschen zusätzliche „Osterdeko“ ist auch noch entstanden: Neben den bemalten Eiern, die die Kinder aus der Kita mitgebracht haben, haben mein Sohn und ich osterliche Bügelperlenbilder kreiert und mit meiner Tochter habe ich ein Kaffeefilterhuhn gebastelt. Nun kann Ostern also kommen – einzig das Eierfärben steht noch aus :-).

Ich wünsche euch allen schöne, erholsame Osterfeiertage!

Liebe Grüße

 

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Ferien daheim

Die Kindergartenferien gehen langsam, aber sicher zuende. Drei Wochen mit Höhen, sprich tollen Ausflügen, glücklichen Momenten im Garten, Wiedersehen von Freunden, aber auch mit anstrengenden Abschnitten, d.h. Langeweile, Genervtsein, fast pausenlos auf die Wünsche der Kinder reagieren. Ich denke, dass fast alle Eltern mit einem lachenden und weinenden Augen in die Kindergarten- bzw. Schulferien hinein- und wieder hinausgehen…Oder?!

Ich nutze eine kurze „Kinderpause“ einmal, um über unsere Feriengestaltung zu berichten; und vielleicht ist die eine oder andere Anregung für diejenigen mit Kindern oder Enkelkindern dabei, wie man sich die Zeit zuhause, also ohne weit weg in den Urlaub zu fahren, verkürzen kann:

Fingerfarben

Mit Fingerfarben malen…

… ist ein riesiger Spaß für Kinder! Sie können selber die Farben mischen und alles mögliche anmalen, da die Farbe von den meisten Gegenständen, inklusive Kleidung, wieder abgewaschen werden kann. Dennoch habe ich mir diese Aktion für einen heißen Sommertag letzte Woche im Garten aufgehoben – sicher ist sicher ;-). Und neben Papier und Fenster, waren schlussendlich auch die Kinder von oben bis unten bemalt; besonders unsere Kleine, die Fingerfarben mit Bodylotion verwechselt und sich genüsslich „eingecremt“ hat :-).

ArchäologieEiszeit…

… im Sommer ist wirklich eine erfrischende Abwechslung. Man nehme ein paar Schleichtiere, stecke sie in eine Plastikschüssel, fülle das Ganze mit Wasser auf und ab damit in den Gefrierschrank. 24 h später müssen die Tierchen dann aus dem Eis befreit werden, natürlich mit Hammer und Meißel (Schraubenzieher). Unser Gr0ßer hat sich dabei wie ein Archäologe gefühlt oder Bildhauer oder auch Tierretter, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Endlich wieder frei, durften die vor dem Erfrieren geretteten afrikanischen Wildtiere auf Papas neu gebauter Picknickbank Platz nehmen. Dort harren Sie nun aus, bis sie vielleicht wieder zwangsvereist werden ;-). Danke, liebe Lisa von Mama kreativ, für die tolle Idee!

Unterkrummenhof

Einen Ausflug an den See…

… mit den Fahrrädern auf dem Dach, der Badetasche und viel Proviant haben wir diese Woche gemacht. Hatte es bei uns im Breisgau weit über 30°C, war es am Schluchsee mit rund 28°C richtig angenehm. Am größten See des Schwarzwaldes ist es einfach paradiesisch schön und er bietet unzählige Freizeitmöglichkeiten.

Wir haben in Aha (Ja, der Ort heißt wirklich so ;-)) geparkt und sind mit den Fahrrädern bis zum Unterkrummenhof gefahren. Dies sind ca. 5 km, alles schön flach, und auch gut für unseren Fünfjährigen zu meistern. Auf dem Unterkrummenhof  kann man Tiere schauen, auf den Spielplatz gehen, lecker essen und der Seezugang (Bild oben) mit dem kleinen Strand lädt zu einer Mittagspause ein.

Schluchsee

Danach sind wir weitergeradelt bis zur Staumauer, wiederum ein paar Kilometer. Dort haben wir uns ein feines Eis gegönnt, bevor wir mit dem kleinen, neuen Ausflugsschiff eine Runde über den Schluchsee gedreht haben.

In Aha sind wir wieder von Bord gegangen und haben den späten Nachmittag am Strand in der Nähe der Segelschule ausklingen lassen. Das Wasser war perfekt und lud zum Schwimmen ein.

In Schluchsee selbst haben wir zu Abend gegessen und sind dann nachhause gefahren – mit zwei sehr entspannten Kindern und Eltern ;-). Dies war ein perfekter Urlaubstag!

Ich wünsche euch allen noch schöne Urlaubstage mit Sonnenschein und viel Familienharmonie!

Liebe Grüße

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Geschafft!

So, nun ist die Ferienspielaktion für dieses Jahr auch wieder vorbei und es hat abermals total viel Spaß gemacht :-). Die DIY-Windspiele kamen super an und die Ergebnisse sind wunderschön geworden.

 

 

Anbei noch ein kleiner Erfahrungsbericht: Die Aktion war dieses Jahr für Kinder von 6 bis 10 Jahre. Sechs Jahre ist allerdings die unterste Grenze, weil jüngere Kinder Schwierigkeiten mit dem Auffädeln der Perlen haben und man sehr viel helfen muss, was recht schnell in Stress ausarten kann. Außerdem bin ich der Meinung, dass die Kinder wirklich selbst basteln sollen und so, wie sie es möchten und es ihnen gefällt. Natürlich habe ich Tipps oder auch Hilfestellung gegeben, oder den einen oder anderen Stoffstreifen zugeschnitten; ich habe auch die Löcher für die Dosen und Äste mit dem Akkuschrauber gebohrt. Sons haben aber die Kinder alles alleine gestemmt. Insgesamt war es also etwas entspannter als die Nähaktion letztes Jahr.

Die jüngeren Kinder haben meist nur ein Windspiel geschafft und je nachdem ein zweites angefangen. Sie durften dann noch etwas Material mit nachhause nehmen. Die 9 und 10jährigen haben meistens eine Dose und einen Ast gestaltet. Zwischen der Bastelei gab es dann auch Knabberzeug und Trinken und ein bisschen Musik im Hintergrund. Dieses Jahr haben wir auch im Garten gewerkelt, was sehr schön war.

Die ganze Aktion habe ich dann heute noch einmal für die Kinder aus der Nachbarschaft wiederholt, wobei da eine Mama helfen musste, da die Kinder noch etwas jünger sind. Dennoch hat es sich gelohnt, das Ganze gleich noch einmal anzubieten – denn nun kann ich auch alles aufräumen und einmotten und mich auf das nächste Projekt konzentrieren ;-).

Mein Fazit: Windspiele basteln macht Spaß und ist sowohl in der Vorbereitung als auch in der Durchführung wirklich nicht stressig, was auch zum Spaßfaktor beiträgt. Das heißt: Nachmachen lohnt sich!

 

Viele Grüße

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Windspiel

 

Nächste Woche findet bei mir wieder eine Ferienspielaktion statt. Letztes Jahr habe ich mit Kindern genäht und dieses Jahr möchte ich ein Windspiel aus Dosen, Perlen und Bändern basteln. Ich freue mich wieder sehr auf die Aktion und hoffe, dass es den Kids auch so viel Spaß macht wie mir :-). Die Windspiele sind recht einfach, sehen aber toll aus, wie ich finde. Man nehme einfach eine leere Dose (bei uns sind es in der Regel leere Cashewenüssedosen…), eine Schnur, Nylonfaden, Perlen oder andere Anhänger sowie alte Stoffreste und Bänder. In die Dosen muss man dann kleine Löcher bohren, woran man die Perlenschnüre befestigt. Die Bänder habe ich einfach angeklebt. Vielleicht versuche ich noch eine Alternative mit einem Ast, damit die Kinder sich eine Variante aussuchen können. Auf jeden Fall werde ich euch nächste Woche berichten, wie die Aktion ankam und ein paar Bilder von den Produkten zeigen.

Bis bald!

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