Weihnachtlicher Mustermix

Am ersten Advent findet der Weihnachtsbazar der örtlichen Grundschule statt. Da sich auch Eltern beim Bazar mit Selbstgemachtem einbringen können, habe ich ein paar Weihnachtskarten im Zentangle-Style gestaltet. Ich finde diese Art von Grafik faszinierend und habe einfach ein paar Karten versucht und die schönsten Motive vervielfältigt. Im Zeitalter der digitalen Kommunikation ist so eine papierene Form, Weihnachtsgrüße auszudrücken, vielleicht ein bisschen altbacken. Dafür ist eine Karte, die man aussucht, (hand)schriftlich ausfüllt und eingetütet verschickt sicherlich auch noch etwas persönlicher und zudem ein spannendes Ereignis für den Empfänger, wenn er sie aufmacht. Sicherlich spannender als eine WhatsApp unter vielen. Mal schauen, ob die Karten Anklang finden – sonst werde ich sie eben selbst auf Reisen schicken :-).

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Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da…

„Der Herbst ist da“ ist eines unserer Lieblingsherbstlieder. Zu dem heutigen Wetter passt es wirklich prima wenn es heißt:

„Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
er bringt uns Wind, hei hussassa!
Schüttelt ab die Blätter,
bringt uns Regenwetter.
Heia hussassa, der Herbst ist da!“

Passend zu Lied und Wetter, gibt es bei uns zuhause nun auch die entsprechende Deko: Gestern haben meine Tochter und ich fleißig Fliegenpilze und Igel aus Papierresten gebastelt. Die Kleine hat auch eine Eule mit blauen (Finger)Flügeln gestaltet und natürlich haben wir vor ein paar Tagen – als noch herrlichstes Oktoberwetter war – auf dem Balkon draußen Kürbisse nach gezeichneten (sehr gruseligen ;-)) Vorlagen meines Sohnes ausgehöhlt und in der Weinkiste am Hauseingang drapiert. Die naturbelassene Herbstgirlande im Flur habe ich in einer spontanen Aktion abends aus getrockneten Blättern, Eicheln und Lampionblumen zusammengebunden und die Kürbisse von letztem Jahr aus alten Stricksocken haben ein warmes Plätzchen auf dem Kachelofen gefunden. Das ganze Arrangement vor und im Hausb bleibt nun noch rund fünf Wochen an Ort und Stelle, bevor dann die Adventszeit wieder zu neuen Bastelaktionen einlädt. Das Herbstbasteln hat jedenfalls schon sehr viel Spaß gemacht.

Bis bald

Eure

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Durchatmen

Durchatmen – Blick von der Kirchhöf in Richtung Schlegelsberg, Biederbach (Aquarell, 56×20, 2017)

 

(I) Atmen, du unsichtbares Gedicht!

Atmen, du unsichtbares Gedicht!
Immerfort um das eigne
Sein rein eingetauschter Weltraum. Gegengewicht,
in dem ich mich rhythmisch ereigne.

Einzige Welle, deren
allmähliches Meer ich bin;
sparsamstes du von allen möglichen Meeren, –
Raumgewinn.

Wieviele von diesen Stellen der Räume waren schon
innen in mir. Manche Winde
sind wie mein Sohn.

Erkennst du mich, Luft, du, voll noch einst meiniger Orte?
Du, einmal glatte Rinde,
Rundung und Blatt meiner Worte.

Rainer Maria Rilke  (1875-1926)

Drei in Eins

In der letzten Zeit habe ich mich wieder dem Nähen gewidmet, aber auch für eine Hochzeit gebastelt und ein neues Vogelbild gemalt. Diese drei kreativen Projekte habe ich heute einfach mal in einem Beitrag zusammengefasst – endlich mal wieder mehr Vielfalt auf dem „Kreativblog“ (zumindest ein bisschen weg von der Kunst ;-)).

Vogeltreff – Rotkehlchen, Sommergoldhähnchen und Blaumeise auf Ast (Acryl auf Leinwand, 30×70, 2017)

 

Zur Hochzeit – ein originelles Geldgeschenk

 

Tischset zum Schulanfang und Schlüsselanhänger für Freundinnen und Bekannte

 

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag wünscht euch

Geglückte Vernissage

Am Sonntag war der lang ersehnte Tag gekommen: Meine erste große Ausstellung im Kurhaus Freiamt wurde mit einer echten Vernissage eröffnet. Es kamen unzählige Verwandte, Freunde und Bekannte, aber auch einige Fremde, die meine Ausstellung unter dem Titel „Hier und da“ interessierte. Die Presse war da und die Kuramtsleiterin hat die Veranstaltung eröffnet. Alles war wirklich gut vorbereitet – die Bilder habe ich mit meinem Mann zusammen am Vortag in einem achtstündigen Kraftakt aufgehängt, geputzt, Schilder angebracht, Preislisten und Kärtchen ausgelegt. Es gab Kuchen und Sekt, für die vielen Kinder Kekse und O-Saft. Alles lief glatt, bis zu dem Moment, als wir mit den Ansprachen beginnen wollten und… und meine Rede nicht mehr auffindbar war!?! Ich habe gekramt, gesucht, habe das Auto durchforstet und wurde nicht fündig. Glücklicherweise habe ich den Text im Vorfeld in Ruhe niedergeschrieben und ein paar Mal geübt, sodass ich es mir zutraute, frei zu sprechen. „Zum Glück haben Sie frei erzählt“, meinte die Kuramtsleiterin im Anschluss, „besser wäre es mit dem Textblatt nicht gegangen“. Alles in allem war dies also ein gelungener Auftakt und es hat mich gefreut, dass die Bilder und die Ausstellungseröffnung so gut angekommen sind. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle Gäste!

Da auch die Presse von der Vernissage berichtete, habe ich einfach die Links zu den beiden Zeitungsartikeln unten aufgeführt. Viel Spaß beim Lesen!

„Wie schön es bei uns ist!“ (veröffentlicht am Mi, 06. September 2017 auf badische-zeitung.de)

„Kontrast zwischen Heimat und Ferne“(Emmendinger Tor vom 06.09.2017, S. 6)

 

Viele liebe Grüße von

 

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Startklar

Startklar – Eichelhäher im Garten/Yach (Aquarell, 24×32, 2017)

 

Du siehst das Vöglein in den Lüften fliegen

Du siehst das Vöglein in den Lüften fliegen,
Die kleinen Blüten auf dem Rasenland,
Die Käfer schwirrend in den blauen Lüften
Und mitten hin des Stromes Silberband!

O freu Dich! denn nur durch Wunder
Schwebt in der Luft das Vögelein,
Die Blüten und der Strom sind Wunder!
Wo Wunder sind, muß Gottes Tempel sein! –

Friederike Kempner, 1903

Quelle: http://gedichte.xbib.de/Kempner_gedicht_Du+siehst+das+V%F6glein+in+den+L%FCften+fliegen.htm