Aufbruch

Aufbruch – Admiral im Wald bei St. Roman (Acryl auf Leinwand, 40×40, 2017)

 

Ludwig Uhland

Frühlingsglaube

Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste, Tal:
Nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden.

(Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/buch/ludwig-uhland-gedichte-5084/41)
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Winter ade!

Winter ade – Rägemolli mit Teppichklopfer (Bleistift, 30×40, 2017)

 

Gestern Abend hat es mich noch einmal gepackt. Ich musste unbedingt wieder einen Schuttig in Bleistift aufs Papier bringen, obwohl schon bald Ostern ist. Heraus kam dieser Rägemolli mit Teppichklopfer in der Hand, den Blick nach oben in Richtung eines Fensters auf der Umzugsstrecke gewandt. Vielleicht sieht er dort auch den ersten Schmetterling an ihm vorbeiflattern? Dann hätte es ja mit dem Winteraustreiben geklappt! Also – Winter ade, dem Frühling steht nichts mehr im Wege.

 

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?

Mediterran – Punta San Vigilio am Gardasee, Italien (Aquarell, ca. 40×50, 2017)

 

Johann Wolfgang von Goethe

Mignon

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
Im dunklen Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht?
Kennst du es wohl?
Dahin, dahin
Möcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn!

Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach.
Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,
Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:
Was hat man dir, du armes Kind, getan?-
Kennst du es wohl?
Dahin, dahin
Möcht ich mit dir, o mein Beschützer, ziehn!

Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?
Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg.
In Hoehlen wohnt der Drachen alte Brut.
Es stuerzt der Fels und über ihn die Flut.
Kennst du ihn wohl?
Dahin, dahin
Geht unser Weg.
O Vater, lass uns ziehn!

 

Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/buch/johann-wolfgang-goethe-gedichte-3670/39

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Neues Design – neues Bild

Nun besteht dieser Blog seit fast zwei Jahren und irgendwie hatte ich das Gefühl, er müsste sich optisch ein bisschen verändern. Das Verspielte gefiel mir nicht mehr und daher habe ich mich für ein etwas klareres und moderneres Design entschieden. Mal schauen, vielleicht werde ich nach und nach auch die Darstellung der einzelnen Seiten verändern und etwas Frühjahrsputz machen.

Anbei auch noch ein neues Bild – mal wieder eine Sylterinnerung. Das Foto ist ursprünglich blasser, doch ich hatte Lust auf Farbe und versucht, eine frühsommerliche Stimmung zu erzeugen (wobei die Farben beim Original heller und auch etwas freundlicher sind). Ich schaue dieses Aquarell gerade sehr gerne an und träume mich dabei in den hohen Norden…

 

sylt-list
Sommerbrise – bei List auf Sylt (Aquarell, 30×40, 2017)

Liebe Grüße

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