Ferien daheim

Die Kindergartenferien gehen langsam, aber sicher zuende. Drei Wochen mit Höhen, sprich tollen Ausflügen, glücklichen Momenten im Garten, Wiedersehen von Freunden, aber auch mit anstrengenden Abschnitten, d.h. Langeweile, Genervtsein, fast pausenlos auf die Wünsche der Kinder reagieren. Ich denke, dass fast alle Eltern mit einem lachenden und weinenden Augen in die Kindergarten- bzw. Schulferien hinein- und wieder hinausgehen…Oder?!

Ich nutze eine kurze „Kinderpause“ einmal, um über unsere Feriengestaltung zu berichten; und vielleicht ist die eine oder andere Anregung für diejenigen mit Kindern oder Enkelkindern dabei, wie man sich die Zeit zuhause, also ohne weit weg in den Urlaub zu fahren, verkürzen kann:

Fingerfarben

Mit Fingerfarben malen…

… ist ein riesiger Spaß für Kinder! Sie können selber die Farben mischen und alles mögliche anmalen, da die Farbe von den meisten Gegenständen, inklusive Kleidung, wieder abgewaschen werden kann. Dennoch habe ich mir diese Aktion für einen heißen Sommertag letzte Woche im Garten aufgehoben – sicher ist sicher ;-). Und neben Papier und Fenster, waren schlussendlich auch die Kinder von oben bis unten bemalt; besonders unsere Kleine, die Fingerfarben mit Bodylotion verwechselt und sich genüsslich „eingecremt“ hat :-).

ArchäologieEiszeit…

… im Sommer ist wirklich eine erfrischende Abwechslung. Man nehme ein paar Schleichtiere, stecke sie in eine Plastikschüssel, fülle das Ganze mit Wasser auf und ab damit in den Gefrierschrank. 24 h später müssen die Tierchen dann aus dem Eis befreit werden, natürlich mit Hammer und Meißel (Schraubenzieher). Unser Gr0ßer hat sich dabei wie ein Archäologe gefühlt oder Bildhauer oder auch Tierretter, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Endlich wieder frei, durften die vor dem Erfrieren geretteten afrikanischen Wildtiere auf Papas neu gebauter Picknickbank Platz nehmen. Dort harren Sie nun aus, bis sie vielleicht wieder zwangsvereist werden ;-). Danke, liebe Lisa von Mama kreativ, für die tolle Idee!

Unterkrummenhof

Einen Ausflug an den See…

… mit den Fahrrädern auf dem Dach, der Badetasche und viel Proviant haben wir diese Woche gemacht. Hatte es bei uns im Breisgau weit über 30°C, war es am Schluchsee mit rund 28°C richtig angenehm. Am größten See des Schwarzwaldes ist es einfach paradiesisch schön und er bietet unzählige Freizeitmöglichkeiten.

Wir haben in Aha (Ja, der Ort heißt wirklich so ;-)) geparkt und sind mit den Fahrrädern bis zum Unterkrummenhof gefahren. Dies sind ca. 5 km, alles schön flach, und auch gut für unseren Fünfjährigen zu meistern. Auf dem Unterkrummenhof  kann man Tiere schauen, auf den Spielplatz gehen, lecker essen und der Seezugang (Bild oben) mit dem kleinen Strand lädt zu einer Mittagspause ein.

Schluchsee

Danach sind wir weitergeradelt bis zur Staumauer, wiederum ein paar Kilometer. Dort haben wir uns ein feines Eis gegönnt, bevor wir mit dem kleinen, neuen Ausflugsschiff eine Runde über den Schluchsee gedreht haben.

In Aha sind wir wieder von Bord gegangen und haben den späten Nachmittag am Strand in der Nähe der Segelschule ausklingen lassen. Das Wasser war perfekt und lud zum Schwimmen ein.

In Schluchsee selbst haben wir zu Abend gegessen und sind dann nachhause gefahren – mit zwei sehr entspannten Kindern und Eltern ;-). Dies war ein perfekter Urlaubstag!

Ich wünsche euch allen noch schöne Urlaubstage mit Sonnenschein und viel Familienharmonie!

Liebe Grüße

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Glück im Doppelpack

Marienkäfer
Marienkäfer auf Veilchenblüte (Aquarell, 24×32, 2016)

 

Dieses Bild wollte ich schon lange malen (wobei der Schnappschuss, den ich schon vor vielen Jahren im Garten machte, echt eine super Vorlage ist…).

Hier noch ein passendes Kinderlied, das ich mit dem Großen schon immer gern gesungen habe und auch bei unserer kleinen Maus hoch im Kurs steht, sofern man die „Sonnekäfer“-Finger auch wirklich krabbeln lässt ;-):

 

Erst kommt der Sonnenkäferpapa

1.
Erst kommt der Sonnenkäferpapa,
dann kommt die Sonnenkäfermama!
Und hinterdrein, ganz klitzeklein
die Sonnenkäferkinderlein,
und hinterdrein, ganz klitzeklein,
die Sonnenkäferkinderlein.

2.
Sie haben rote Röckchen an
mit kleinen schwarzen Pünktchen dran.
So machen sie den Sonntagsgang
auf unsrer Gartenbank entlang.
So machen sie den Sonntagsgang
auf unsrer Gartenbank entlang.

Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende!

Herzliche Grüße von

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Geschafft!

So, nun ist die Ferienspielaktion für dieses Jahr auch wieder vorbei und es hat abermals total viel Spaß gemacht :-). Die DIY-Windspiele kamen super an und die Ergebnisse sind wunderschön geworden.

 

 

Anbei noch ein kleiner Erfahrungsbericht: Die Aktion war dieses Jahr für Kinder von 6 bis 10 Jahre. Sechs Jahre ist allerdings die unterste Grenze, weil jüngere Kinder Schwierigkeiten mit dem Auffädeln der Perlen haben und man sehr viel helfen muss, was recht schnell in Stress ausarten kann. Außerdem bin ich der Meinung, dass die Kinder wirklich selbst basteln sollen und so, wie sie es möchten und es ihnen gefällt. Natürlich habe ich Tipps oder auch Hilfestellung gegeben, oder den einen oder anderen Stoffstreifen zugeschnitten; ich habe auch die Löcher für die Dosen und Äste mit dem Akkuschrauber gebohrt. Sons haben aber die Kinder alles alleine gestemmt. Insgesamt war es also etwas entspannter als die Nähaktion letztes Jahr.

Die jüngeren Kinder haben meist nur ein Windspiel geschafft und je nachdem ein zweites angefangen. Sie durften dann noch etwas Material mit nachhause nehmen. Die 9 und 10jährigen haben meistens eine Dose und einen Ast gestaltet. Zwischen der Bastelei gab es dann auch Knabberzeug und Trinken und ein bisschen Musik im Hintergrund. Dieses Jahr haben wir auch im Garten gewerkelt, was sehr schön war.

Die ganze Aktion habe ich dann heute noch einmal für die Kinder aus der Nachbarschaft wiederholt, wobei da eine Mama helfen musste, da die Kinder noch etwas jünger sind. Dennoch hat es sich gelohnt, das Ganze gleich noch einmal anzubieten – denn nun kann ich auch alles aufräumen und einmotten und mich auf das nächste Projekt konzentrieren ;-).

Mein Fazit: Windspiele basteln macht Spaß und ist sowohl in der Vorbereitung als auch in der Durchführung wirklich nicht stressig, was auch zum Spaßfaktor beiträgt. Das heißt: Nachmachen lohnt sich!

 

Viele Grüße

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Windspiel

 

Nächste Woche findet bei mir wieder eine Ferienspielaktion statt. Letztes Jahr habe ich mit Kindern genäht und dieses Jahr möchte ich ein Windspiel aus Dosen, Perlen und Bändern basteln. Ich freue mich wieder sehr auf die Aktion und hoffe, dass es den Kids auch so viel Spaß macht wie mir :-). Die Windspiele sind recht einfach, sehen aber toll aus, wie ich finde. Man nehme einfach eine leere Dose (bei uns sind es in der Regel leere Cashewenüssedosen…), eine Schnur, Nylonfaden, Perlen oder andere Anhänger sowie alte Stoffreste und Bänder. In die Dosen muss man dann kleine Löcher bohren, woran man die Perlenschnüre befestigt. Die Bänder habe ich einfach angeklebt. Vielleicht versuche ich noch eine Alternative mit einem Ast, damit die Kinder sich eine Variante aussuchen können. Auf jeden Fall werde ich euch nächste Woche berichten, wie die Aktion ankam und ein paar Bilder von den Produkten zeigen.

Bis bald!

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