Schifoan, oh, oh, oh, oh…

Letzte Woche war das perfekte Wintersportwetter. In den Höhenlagen des Schwarzwaldes hatte es teilweise über einen Meter Schnee, es war zwar sehr kalt, aber trotzdem sonnig – alles in allem also Spitzenwetter zum Skilaufen. Das haben mein Mann und ich dann auch ausgenutzt und sind zwei Nachmittage in Folge an zwei nahegelegene Skilifte gefahren und haben uns beiden einen Kurzurlaub gegönnt. Auf den oberen beiden Bildern sieht man den Anfahrtsweg zum „Rösslelift“ im Weißenbachtal/Schönwald und unten erkennt man mich am Auslauf der Piste. Eine wirklich traumhaft gelegene, eher leichte Abfahrt, die sich sowohl für Anfänger als auch für Könner eignet.

Skifahren

Natürlich habe ich bei dem herrlichen Wetter ebenso wunderschöne Kinderwagenwanderungen mit meiner Tochter unternommen und dabei einmal die weiße Winterzauberwelt auf unserer Spazierstrecke im Bilde festgehalten.

Weg im Winter

Der krönende Abschluss der letzten Woche war dann aber der lang ersehnte und mehrmals verschobene Skikurs meines Sohnes. Die Leihskier hatten wir bereits vor drei Wochen geholt und dann kamen sie schließlich am Samstag und Sonntag zum Einsatz. Auch wenn die Bretter einen Ticken zu lang sind, hatte der kleine richtig viel Spaß, den kurzen Übungshang herunterzusausen. Einzig das seitliche Hochlaufen war sehr anstrengend (trotz rutschfester Matte), aber das gehört eben zum kleinen Skifahrereinmaleins dazu.

Diesen Montag war es wiederum herrlich draußen und ich habe mir gedacht, dass ich mit meinem Sohnemann nochmal Skifahren üben sollte, zumal totales Tauwetter eingesetzt hat. Also sind wir mitsamt Opa – ein leidenschaftlicher Skifahrer – nochmal an den Berg und haben ein bisschen geübt. Doch natürlich wollte der Kleine auch unbedingt einmal mit dem Schlepplift ganz nach oben, was Opa schließlich möglich gemacht hat. Da unser Sohn aber noch blutiger Anfänger ist, musste ich ihn für die Abfahrt zwischen die Beine nehmen und….  da ist es passiert! Mein Kleiner und ich sind auf einer vereisten Fläche ins Schlittern gekommen und mir hat es die Ski komplett auseinander gezogen – mitsamt meinem linken Knie! Zuerst hatte ich höllische Schmerzen, gefolgt von leichtem Schwindel und Übelkeit. Da ich nicht mehr auftreten konnte, wurden wir mit dem Pistenschlitten zurück ans Auto gebracht und sind mehr oder minder direkt ins Krankenhaus durchgefahren. Dort erhielt ich dann die Diagnose: Gebrochen ist nichts, aber wahrscheinlich sind Bänder im Knie an- oder abgerissen. Nun muss ich noch zum MRT, und hoffe aber, dass es sich lediglich um eine starke Überdehnung handelt und ich nicht operiert werden muss.

Jedenfalls bin ich gerade eher immobil, muss meine Kinder von der Oma betreuen lassen und meinen Vater als Chauffeur benutzen, um zu den Arztterminen zu kommen – vielen lieben Dank euch beiden für die große Hilfe! Jetzt muss ich also abwarten, wie es weitergeht – aber irgendwie schafft man auch solche Situationen zu meistern. Und wer weiß, vielleicht ist es ja halb so schlimm, und auch wenn diese Woche eher schlecht begonnen hat, bleibt mir die letzte Wintersportwoche doch in sehr, sehr guter Erinnerung :-).

Liebe Grüße sendet euch eine an die Couch gebundene

Unterschrift

 

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Kleine Vogelkunde

Gestern hatte es bei uns morgens -15°C und überall sooo viel Schnee! Lange haben wir auf den Winter gewartet – an Weihnachten bei +15°C haben wir uns förmlich nach Schnee gesehnt! Doch dass es in zwei Tagen so sehr schneit, damit hat wohl Anfang Januar noch niemand gerechnet. Am Samstag haben wir den Christbaum abgebaut und bei heftigem Schneetreiben in den Garten verfrachtet. Unser Sohnemann hatte nämlich eine tolle Idee: Den Weihnachtsbaum brauche man ja nicht gleich zu entsorgen, sondern man könne ihn ja noch einmal in den Garten stellen und mit Meisenknödel bestücken, so hätten die Vögel auch noch etwas davon. Gesagt, getan. Wir haben den Rat unseres Vierjährigen befolgt und nun einen wunderschönen Tannenbaum im Garten, auf dem sich auch gerne die Vögel niederlassen und ihr Fressen finden.

Vogelbaum

Da dann noch mehrere Futternetze übrig waren, haben mein Mann und mein Sohn diese auch an anderen Stellen verteilt und nun herrscht rund ums Haus ein reges Treiben, welchem ich gestern in einer ruhigen Minute einmal zugeschaut habe (sozusagen als kurzzeitige Hobbyornithologin :-)):

Vogelparade

Unseren Baum im Garten besuchte unter anderem ein Gimpel bzw. Dompfaff, der mit seinem roten Bauch und dem schwarzen Köpfchen schon sehr hervorsticht. Dann waren natürlich viele Kohlmeisen zu sehen, die sich nacheinander an den Meisenknödeln zu schaffen machten. Die beiden größten Vögel – ein Amselmännchen und sein Weibchen – holten sich auch ihren Anteil. Sonst kommt ab und an auch ein Eichelhäher vorbei, aber gestern war er wohl nur im Nachbarsgarten zu Besuch.

Später nutzten mein Mann und ich dieses zauberhafte Winterwetter aus und gingen nachmittags Skifahren. Doch davon werde ich euch beim nächsten Mal berichten ;-).

Viele liebe Grüße aus dem idyllisch eingeschneiten Schwarzwald von

Unterschrift

 

Jahreswechsel

Viel Zeit ist vergangen, seit ich das letzte Mal auf meinem Blog aktiv war. Doch nun habe ich das Gefühl, dass wieder etwas Routine in den Alltag kommt, nach sehr ausgefüllten Fest- und Feiertagen. Weihnachten und auch die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr vergingen wie im Fluge, vor allem, wenn der Kindergarten geschlossen ist und man mit zwei Kindern zuhause die Zeit verbringt oder gemeinsame Ausflüge macht. Zudem ist die Einlösung eines guten Vorsatzes für das neue Jahr bereits in vollem Gange (auch wenn das Vorhaben bereits seit Ende des letzten Jahres läuft): Endlich einmal wieder Freunde besuchen gehen, gemütlich zusammensitzen und sich in netter Runde unterhalten. Dementsprechend waren wir in den letzten zwei Wochen viel unterwegs und haben unzählige Verwandte und Freunde getroffen. Für diesen Zweck habe ich mich dann schließlich auch ein paar Mal an die Nähmaschine gesetzt und kleine Mitbringsel genäht, darunter praktische Schlüsselanhänger und Mäppchen für die Kinder. Dann konnte ich auch einmal anfangen, die neu erstandenen Stoffe von der Kreativmesse im November zu verarbeiten und habe mir selbst einen Schlauchschal und für unser Mäuschen einen einfachen Loop genäht. Die Vögel erinnern zwar schon ein bisschen an Frühling, aber ich finde den Stoff so süß, dass ich einfach nicht wiederstehen konnte, ihn schon jetzt im Winter einzusetzen. Soviel über meine kleinen Nähprojekte, die über den Jahreswechsel entstanden sind.

Ein glückliches neues Jahr wünscht euch

Unterschrift

Januar 2016