Nähwerkstatt

Nächste Woche fangen in Baden-Württemberg die Schulferien an und sicherlich freuen sich alle Kinder und natürlich auch die Lehrer darauf ;-). Nichtsdestotrotz kennt man es aus seiner eigenen Kindheit: man fährt vielleicht 1-2 Wochen mit den Eltern in den Urlaub, aber was macht man in den restlichen vier Wochen? Kinder wie auch die Eltern hoffen auf trockenes und warmes Sommer- sprich Freibadwetter. Vielleicht wird der eine oder andere Besuch bei Freunden oder sonst ein Ausflug geplant. Dennoch bekommen es mit großer Wahrscheinlichkeit die meisten Eltern ein paar Mal zu hören: „Mir ist so langweilig! Was soll ich denn nur machen?“ Da ist es doch schön, wenn in den Gemeinden Ferienspielwochen angeboten werden. Bei uns finden die Ferienspielaktionen den ganzen August lang statt und fast jeden Tag gibt es ein anderes Angebot. Dieses Jahr habe ich mich getraut und mich gemeldet, eine Nähwerkstatt für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren anzubieten. Die Nachfrage ist groß und es werden sich 9 Mädchen zwischen 8 und 11 Jahren aufgeteilt auf zwei Termine am Nähen versuchen. Ich bin sehr gespannt, ob alles klappt, da es eine vollkommen neue Erfahrung für mich ist, Kindern etwas „Handwerkliches“ beizubringen. Vielleicht hat jemand Tipps, was ich im Vorfeld beachten sollte? Jedenfalls habe ich inzwischen die Stoffe besorgt und die meisten in der Ausschreibung angegebenen Nähprojekte Probe genäht. Ich hoffe, dass es mit den Kids ähnlich reibungslos läuft wie beim Probenähen ;-).

 

Ferienspielaktion

Spannend ist, welche Projekte von den Kindern gewählt werden: Soll es eher ein kuscheliger Elefant, eine süße Eule (muss noch ausprobiert werden) oder ein witziges Monster sein? Oder doch das coole Schlampermäppchen?

Mal schauen, welches Utensil das Rennen macht. Ihr dürft gerne mitraten. Die Auflösung gibt es dann in rund zwei Wochen :-).

 

Viele liebe Grüße

Unterschrift

P.S.: Für die Aktion habe ich natürlich noch peppigere Stoffe eingekauft, damit auch für jeden Geschmack etwas dabei ist. Rosafarbener Stoff mit weißen Tupfen und Blümchenmuster kommt bei 10jährigen Girls sicherlich nicht so gut an, wie bei Mamas wie mir :-).

Moin Moin!

„Warum fahren Sie denn aus dem so sonnigen Baden zu uns in den Norden?“, fragte uns ein anderer Feriengast beim morgendlichen Frühstück im Hotel. “ Wegen der guten Luft und vor allem, um das Meer zu sehen!“, so unsere Antwort. Denn die Luft und die Landsschaft auf Sylt sind einmalig und so müssen wir alle paar Jahre auf unsere Lieblingsinsel reisen. Vor rund zwei Wochen war es wieder soweit: Nach hektischem Kofferpacken („Wer mit einem Baby verreist, der zieht um“, so der Kommentar einer netten Dame bei der Buchung unseres Hotels), vielen Erledigungen organisatorischer Art und großer Aufräum- und Waschaktion zuhause ging es endlich in den wohlverdienten und lang geplanten Jahresurlaub. Dieser stand sogar kurzzeitig auf der Kippe, da unserer Kleinen eine Mittelohrentzündung diagnostiziert wurde und auch mein Mann und die mitreisende Oma sehr angeschlagen waren. Schließlich sind wir dann aber doch gefahren. Gestartet im Südwesten (36°C). Nach knapp zehnstündiger Zugfahrt angekommen im äußersten Norden der Republik (18°C). Und das Ganze nach 10 Tagen wieder zurück, voll mit unzähligen Eindrücken, Erinnerungen und Fotos im Gepäck, die ich gerne – nach dieser langen Bloggerpause – mit euch teilen möchte.

Wattblick

Wattblick aus unserem Appartement in Rantum am ersten Abend. Sehr vielversprechend!

Aquarium

Konnten wir uns am ersten Urlaubstag noch im Strandkorb liegend in der Sonne aalen, folgten zwei stürmische Nordseetage mit vieeeel Wind. Also, ab ins Aquarium in Westerland und Stechrochen, Haie und Co. bewundern.

List1

List2

Wattblick2

Als sich das Wetter beruhigt hatte, machten wir einen Tagesausflug nach List: Ich finde den Hafen in List besonders schön und liebe die rauhe Landschaft am nördlichsten Zipfel der Insel. Sehr sehenswert ist auch das Naturgewalten-Museum. Mein Sohn und mein Mann konnten fast nicht genug davon bekommen ;-).

Kampen

Der Kampener Leuchtturm. Edel in Schwarz-Weiß… .

Wattwanderung

Wattwurm

Die Wattwanderung ist ein wahres Muss, gerade mit kleinen Kindern. Meinem Sohn hat es gefallen – so unbeschwert im Matsch herumlatschen ist auch ein echt tolles Gefühl ;-). Natürlich haben wir neben Krebsen und Schnecken auch den Klassiker auf die Hand bekommen: Den Wattwurm.

Strand Sansibar

Strandabgang bei der berühmt berüchtigten „Sansibar“.

Strandkorb Westerland

Strandkorb Westerland 2

Am Strand von Westerland. „Strandkorbimpressionen“.

Sandburg

Zum Strandurlaub gehört natürlich auch die Sandburg. Hier einer von vielen Türmen unserer riesigen Burganlage.

Strand Rantum

Baywatch-Feeling am Strand von Rantum. Die zwei letzten Tage waren wunderschön entspannt und wir konnten bei rund 20°C  die Nordsee und den Strand noch einmal richtig genießen. Schade, dass es schon wieder vorbei ist!

Liebe Grüße von

Unterschrift